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Linker Abstandssensor umgebaut

Alles zum Thema Sensoren

Moderator: Moderatoren Team

Linker Abstandssensor umgebaut

Beitragvon PumpkinEater » 26. Mär 2006, 21:41

Hallo zusammen,
ich hatte ja schon erwähnt, dass ich mit den unterschiedlichen Messwerten des linken und rechten Abstandssensors unzufrieden war. Da der linke Sensor um 180 Grad gedreht eingebaut ist, kommt es hier stärker zu Reflexionen mit spiegelnden Böden wie z.B. Parkett. Beim linken Sensor war daher beriets bei rund 40 cm Schluß und größere Distanzen konnten nicht mehr gemessen werden.

Erste Idee: Sensor genauso wie rechten einbauen. Nachteil: Wenn später die Klappe eingebaut wird, stört das nach innen gerichtete Anschlußkabel.

Zweite Idee: Sensor umbauen. Nachteil: Risiko, dass der Bot nach dem vermurxten Umbau auf einer Seite blind ist :cry:

Trotzdem habe ich es mal gewagt und den Sensor bearbeitet. Einige wenige Leiterbahnen auf dem herausragenden Platinenstück mußten durch Drähte ersetzt werden, der Anschlußstecker entfernt und dann das Platinenstückchen abgesägt werden.

Bild

Bild

Sieht etwas abenteuerlich aus, funktioniert aber. Die Messreihen zeigen, dass sich der Sensor nun deutlich besser verhält (auf der x-Achse ist der Abstand aufgetragen, auf der y-Achse der unlinearisierte Abstandswert).
Die dünnen Linien zeigen zum Vergleich eine Messung vor dem Umbau.

Bild

Noch was: Schon vor dem Umbau sollte man sich überlegen, wie man sich fühlt, wenn der Sensor hinterher nicht mehr funktioniert :wink:. Nur wenn's einem egal ist, sollte man den Umbau wagen. Ob es lohnt, muss jeder selbst entscheiden, denn bei größeren Distanzbereichen zappeln die Messwerte sowieso sehr stark und sind eigentlich kaum zu gebrauchen. Doch im Bereich bis rund 55 cm hat es Vorteile, denn gerade hier möchte man ja die Schwellwerte für die Routine avoid_collision schön verteilen.
Gruß
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Beitragvon Tobias78 » 27. Mär 2006, 00:59

was hast du denn genau umgebaut? Wie kann mann's nachbauen? Ich hab hier noch einen Abstandssensor rumfliegen den ich umbauen könnte, wird eh nicht verwendet...
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Beitragvon PumpkinEater » 27. Mär 2006, 06:42

Tobias78 hat geschrieben:was hast du denn genau umgebaut? Wie kann mann's nachbauen? Ich hab hier noch einen Abstandssensor rumfliegen den ich umbauen könnte, wird eh nicht verwendet...


Ich kann das heute abend nochmal genauer beschreiben. Grob schon mal:

Der Widerstand (18 k), der auf dem abgesägten Platinenstück liegt, muß verlegt werden. Besser ist, nicht den Original-SMD-Widerstand zu nehmen, sondern einen normalen, da die Lötpunkte für den Widerstand nicht so dicht zusammenliegen wie zuvor.

Die Anschlüsse für die LED des Sensors (oben rechts im Bild) werden mit zwei Drähten (rot/gelb) nach unten links gezogen.

Das 3-adrige Anschlußkabel wird direkt an die entsprechenden Punkte auf der Platine angelötet.

Dort, wo das Anschlußkabel aus dem Gehäuse herausgeführt wird, kann man mit dem Messer eine kleine Kerbe einschnitzen. Anschließend an diesem Punkt mit Heißkleber das Kabel gegen Wackeln fixieren.

Die Sensorplatine kann man übrigens leicht vom Gehäuse lösen, in dem man die sichtbare Schraube entfernt. Auf die Rückseite der Platine ist ein Plastik"teil gelötet, dass LED und PSD-CHip trägt.
Gruß
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Beitragvon PumpkinEater » 27. Mär 2006, 10:19

Hier noch mal zwei Bilder (am besten runterladen und dann vergrößert darstellen) und eine kleine Umbauanleitung:

vor dem Umbau

nach dem Umbau

(die Vorlage für die Bilder habe ich hier geklaut)

Die Leiterbahnen und der 18k-Widerstand, die auf dem überstehenden Platinenstückchen liegen, müssen "ersatzverdrahtet" werden, damit anschließend das Platinenstück abgesägt werden kann.

Vorgehensweise:

Hinweis: Ich übernehme keine Garantie, dass die folgende Anleitung vollständig und richtig ist. Bei jedem der Schritte sollte man daher selbst nochmal prüfen, ob der eingelötete Draht oder Widerstand tatsächlich die Endpunkte verbindet, die auch vorher durch die zu ersetzende Leiterbahn bzw. Widerstand verbunden waren.

1. Platine aus Sensorgehäuse ausbauen

2. SMD-Widerstand 183 (blau) auslöten. Dann zwei Möglichkeiten:
a) entweder man lötet diesen dann wie im zweiten Bild angedeutet, am unteren Lötpunkt fest und verlängert ihn dann mit einem Stück Draht bis zum oberen Lötpunkt (so habe ich es gemacht), oder
b) man besorgt sich einen 18 kOhm Widerstand und lötet diesen zwischen die angegebenen Lötpunkte. Dies ist vermutlich einfacher, ich habe das aber nicht getestet.

3. Die beiden Anschlüsse der LED (unten rechts) verbindet man mit zwei Drähten mit den entsprechenden Lötpunkten wie im zweiten Bild gezeigt (gelb/rote Linien).

4. Die drei Anschlußkabel (Masse, Vcc und Vout) anlöten. Am besten die gleichen Farben verwenden wie beim Anschluß der Originalsensoren).
Wer will, kann zwischen Vcc und Masse noch einen 100nF Kondensator löten, um die Versorgungsspannung zu glätten.

5. Auf der rechten Gehäusewand schneidet man mit einem Messer eine kleine Kerbe ein, in der dann die Anschlußkabel geführt werden.

6. Platinenstückchen direkt an Außenseite der Gehäusewand absägen. Ich habe mit einem scharfen Messer zunächst die Leiterbahnen durchtrennt, bis in der Leiterplatte eine Kerbe zu sehen war, und dann das Stückchen abgeknickt (Vorsicht!). Evt. danach die Schnittkante sauberfeilen.

7. Sensorplatine wieder einbauen, und darauf achten, dass die Platine nicht schrägt befestigt wird.

8. Anschlußkabel in die Kerbe legen und mit Kleber fixieren.

9. Nochmal alles überprüfen. Insbesondere auch darauf achten, dass keine ungewollten Lötbrücken entstanden sind.

10. Pause machen.

11. Noch mal alles überprüfen ;-)

Bild[/url]
Gruß
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